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Neustrukturierung

Zäsur mit Konsequenzen

Überraschend hat Frau Tuula Lindemeyer zum 01. Oktober 2007 den Rücktritt von der Position der 1. Vorsitzenden unseres Verbands aus persönlichen Gründen erklärt. Als stellv. Vorsitzender fällt mir seit diesem Zeitpunkt die Funktion zu, den Verband kommissarisch bis zur Neuwahl zu führen, damit möglichst durch die Vakanz im Vorsitz kein Vakuum entsteht und die pflegepolitische Arbeit kontinuierlich fortgeführt werden kann.

Frau Lindemeyer sei an dieser Stelle nochmals sehr herzlich für ihren beispielhaften Einsatz für die Belange unseres Verbandes und des Pflegemanagements gedankt. Sie hat mit ihrem Wirken die Weichen für die Zukunft des Verbandes BALK gestellt, die es nun konsequent fortzuführen gilt. An dieser Stelle darf ich ihr nochmals herzlich im Namen des Vorstandes, aber auch ganz persönlich für ihr Engagement danken. Die Position des Vorsitzenden unseres Verbandes muss nun neu besetzt werden durch die Wahl auf der außerordentlichen Mitgliederversammlung am 25.01.2008 am Rande des Pflegekongress 2008 in Berlin.  Das Amt entsprechend auszufüllen bedeutet, Beruf und Privatleben mit den Aufgaben und Pflichten eines BALK-Vorsitzenden in Einklang zu bringen. Nachdem ich von vielen Seiten angesprochen wurde, habe ich mich nach reiflicher Überlegung und interner Abstimmung entschieden, für den ersten Vorsitz des Verbandes BALK zu kandidieren.  Ich sehe mich in der Pflicht, meine langjährigen Erfahrungen im Bundesvorstand in diese Position einzubringen, wenn die Mitglieder es so wollen und entsprechend votieren. Mein Arbeitgeber und meine Familie tragen meine Entscheidung für die Kandidatur mit, eine unabdingbare Grundlage, damit ich die Position auch entsprechend gestalten kann.

“BALK bildet Meinung” und wird in der Öffentlichkeit wahrgenommen, eines der vordringlichsten Ziele, die es zu erreichen gilt. Die Unterstützung und Weiterentwicklung des Deutschen Pflegerates, wo die BALK seit mehreren Legislaturperioden mit Frau Marie Luise Müller die Präsidentin stellt, steht ebenfalls ganz oben auf der Agenda. Neben der weiteren Konsolidierung der finanziellen Situation steht die intensive Zusammenarbeit und Kommunikation mit den Landesverbänden und die Gewinnung neuer Mitglieder im Vordergrund der verbandsinternen Arbeit. In den Zeiten des radikalen Umbruchs, die derzeit und künftig unserem Gesundheits- und Sozialwesen bevorsteht,  ist mediale Präsenz mehr denn je gefordert, wenn die Interessen des Pflegemanagements gewahrt bleiben wollen. Der Verband BALK muss spürbar, greifbar, fassbar, lesbar und erkennbar werden. Die BALK kann nur Stärke zeigen, wenn alle, vom Einzelmitglied über den Landesverband bis hin zum Bundesvorstand an einem Strang ziehen und zwar alle in die gleiche Richtung!  Engagement, Überzeugung und fachliche Glaubwürdigkeit machen einen Verband zum Meinungsmagneten und zum überzeugenden Streiter für das gesellschaftliche Anliegen, das uns gemeinsam bewegt: Optimale Versorgung der zu pflegenden Menschen. Dieser Aufgabe werden wir uns stellen und aktiv daran arbeiten, dass es zu einem Neuzuschnitt der Aufgabenverteilung im Gesundheitswesen kommt und dass die daraus resultierenden Qualifikationsprofile neu definiert werden. In den letzten Monaten mussten wir erleben, wie einzelne Gruppierungen innerhalb des Gesundheitssystems ihre Interessen in den öffentlichen Vordergrund schoben, die Folgen wirken sich gravierend negativ auf die Pflege und die Pflegenden aus. Dieser Einseitigkeit muss ein Ende gesetzt werden. Wir müssen gemeinsam mit allen Berufsgruppen, die im Primärprozess am Patienten beschäftigt sind, neue Konzepte definieren, die den Anforderungen von Effizienz und Effektivität entsprechen und die Belange aller Berufsgruppen berücksichtigen. Entsprechende Kontakte sind bereits geknüpft, über die Gesprächsergebnisse werden wir berichten. Ich wünsche Ihnen im Namen des Vorstandes eine besinnliche Adventszeit, ein friedvolles und gesegnetes Weihnachtsfest und einen erfolgreichen Start ins Jahr 2008.

Peter Bechtel
Pflege und Management 12/2007 Seite: 03

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