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Schmidt und Müller

Politikerinnen mit Langzeitwirkung

Alles neu, macht … dieses Mal nicht der Mai, sondern der September. Am 24. September 2009 wurde in Ulm das neue Präsidium des Deutschen Pflegerates gewählt. Drei Tage später haben die Deutschen über ihre Regierung für die nächsten vier Jahre entschieden. Zwei Entscheidungen von großer Tragweite binnen weniger Tage, die jeweils gravierende Änderungen mit sich bringen.

Mit Ulla Schmidt hat nicht nur die dienstälteste Ministerin ihr Amt quittieren müssen, vielmehr hat die professionelle Pflege mit ihr eine Fürsprecherin verloren, die in den vergangenen Wochen mit ihrem Engagement wie den beiden Pflegegipfeln dafür gesorgt hat, dass Politik und Öffentlichkeit der Pflege die längst überfällige Aufmerksamkeit geschenkt haben.

Mit Marie-Luise Müller ist in einer gewissen Parallelität die dienstälteste Präsidentin des Deutschen Pflegerates nach neun Jahren freiwillig und lange vorher angekündigt aus dem Amt geschieden. Sie konnte den Spagat zwischen pflegeberuflichen Zielen und gesundheitspolitischen Entwicklungen aus­gezeichnet steuern, gestalten und moderieren. Ihr sind eine Reihe von Initiativen und Impulsen zu verdanken, die heute bedeutende Tragweite erhalten. Frau Müller hat der Pflege in Deutschland eine weit über die Berufsgruppe hinaus hörbare Stimme gegeben.

Beiden Gesundheitspolitikerinnen sei ein herzlicher Dank für ihr jahrelanges Engagement ausgesprochen.

Jetzt gilt es, in die Zukunft zu blicken und unter den veränderten Bedingungen mit der neuen personellen Besetzung das Erreichte kontinuierlich weiterzuentwickeln, um auch künftig eine qualitativ hochwertige Gesundheitsversorgung unserer Bevölkerung unter Einbeziehung der professionellen Pflege sicherzustellen.

Herausgeber Peter Bechtel
kma Pflege 12/2009 Seite: 003-003

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