Das ist ein enormer Erfolg. Wichtig ist aber, dass nun alle Pflegekräfte an einem Strang ziehen und die Dokumentation der Pflegeleistungen an hochaufwendigen Patienten präzise dokumentieren. Die Kodierhinweise mögen auf den ersten Blick abschreckend wirken. Doch wer sich mit ihnen auseinandersetzt, merkt schnell, dass sich viele Dokumentationsschritte – am besten mit Hilfe einer intelligenten IT – gut standardisieren lassen. An der Dokumentation sollte es nicht scheitern, dass nun endlich auch die besonderen Leistungen der Pflege Eingang ins DRG-System finden. Dass Zahlen und wirtschaftliche Aspekte für die Pflege immer wichtiger werden, spiegelt sich auch in der neuen Gestaltung der kma Pflege: Die Redaktion hat das Layout dem Mutterheft, der kma, angepasst – und ebenso den Untertitel. Auch unter kma Pflege steht jetzt: Das Gesundheitswirtschaftsmagazin. Diese Änderung bringt zum Ausdruck, dass die Branche ökonomische Fragen berufsübergreifend betrachtet und etwa im Krankenhaus zusammenrückt mit den anderen Berufsgruppen – mit den Controllern, den Ärzten und den Kaufleuten. Dies geschieht nicht aus Zahlenverliebtheit, sondern in dem Wissen, dass nur die Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen eine Zukunft haben, in denen der Blick auf Zahlen und eine saubere Dokumentation Routine sind.
Inhaltsverzeichnis
Editorial
Pflege-DRG
Her mit den Zahlen!Seite: 003
Namen & Nachrichten
Beste Arbeitgeber 2010
Lohnende AnalyseSeite: 009
Politik
Betreuungsassistenten
Eine ErfolgsgeschichteSeite: 010MDS-Chef Peter Pick
Die Pflegenoten bleibenSeite: 016
Unternehmen & Märkte
Renafan
Der DraufgängerSeite: 020
Spezial
Raumaustattung
Mit persönlicher NoteSeite: 024Spülmaschinen
Sparsame KeimkillerSeite: 026
Management
Brandschutzübungen
Am besten mit StatistenSeite: 032
Technologie
Mobiler Notruf
Rettung per KnopfdruckSeite: 034
Beruf & Karriere
BALK Intern
Erfahrungsaustausch
Besuch aus TaiwanSeite: 044
Blick in die Wirtschaft
Kommentar
Langzeitarbeitslose
Gegen alle VorurteileSeite: 050
Vorschau
Pflege-DRG
Her mit den Zahlen!
Die Pflege sei eine Herzensangelegenheit, deshalb hätten Zahlen hier nichts zu suchen. Diese Auffassung ist verbreitet, aber falsch. Man denke nur an die Pflegepersonal-Regelung (PPR), mit der die Pflegeverbände Anfang der 90er Jahre einen fixen Zeitaufwand für die verschiedenen Tätigkeiten am Patienten festsetzte. Die PPR ist zwar später wieder aus dem Krankenhausfinanzierungsgesetz gestrichen worden. Doch die Pflege ist hartnäckig geblieben: Als das Institut für Entgeltkalkulation im Krankenhaus, das Inek, vor gut acht Jahren begann, die Fallpauschalen zu entwickeln, hat der Deutsche Pflegerat von Anfang an auf Pflege-DRGs gepocht. Nun ist dieses Ziel nahe: Seit Anfang dieses Jahres gibt es Pflegekomplexmaßnahmen (Pkms) für hochaufwendige Patienten auf Normalstationen, mit denen das Inek in der nächsten Zeit die entsprechenden Komplexpauschalen kalkulieren wird.
Redaktionsleitung






