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BALK-Frühjahrstagung

Akademisierung lohnt sich

Die Berufs- und Bildungslandschaft Pflege als „Dschungel” stand im Zentrum der Frühjahrstagung der BALK-Landesgruppe Baden-Württemberg am 2. Februar 2010 in Göppingen.

In diesem „Dschungel“ treibt eine neue Pflanze ihre Blüten: die Akademisierung. Was im dualen Studiengang Pflege möglich ist, beleuchtete Irene Hößl, Vorsitzende der BALK-Landesgruppe Bayern. Pflegekräfte, die parallel zu ihrer Ausbildung studieren, brauchen neben einem klaren pflegewissenschaftlichen Auftrag den Bezug zur Praxis, betonte Hößl. So können Absolventen ans Klinikum gebunden, die Mitarbeiterinnen höher eingruppiert werden. Die Einstufung der studierten Pflegekräfte handelt Hößl am Klinikum Fürth, wo sie Pflegedirektorin ist, mit der Personalabteilung aus. Seit sie in etwa so viel verdienen wie Absolventen der Verwaltungsfachhochschule, sei die Qualität der Bewerber sprunghaft angestiegen. Von der Akademisierung haben jedoch auch die konventionellen Ausbildungsgänge etwas: So wurden neue Bildungsprogramme speziell für Stationsleitungen und Praxisanleiter konzipiert, um die praktische Ausbildung der Studenten sicherzustellen. Das Klinikum Fürth beispielsweise arbeitet mit der Hochschule Mainz und Nürnberg zusammen. Dennoch sieht Hößl einen Wildwuchs an Aus- und Weiterbildungen sowie Studiengängen. Auf berufspolitischer Ebene müsse eine einheitliche Regelung gefunden werden.

kma Pflege
kma Pflege 03/2010 Seite: 044-044

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