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Dekubitus

Neue Therapien für alte Probleme

Dekubitus-Prophylaxe und -Therapie haben in den letzten Jahren viele Innovationen erlebt: Mikrolagerungen, Wechseldrucksysteme, Weichlagerung und Vakuum­verbände. Auch Risikoskalen gibt es inzwischen – doch Experten warnen, sie nach Schema F anzuwenden.

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Auszug aus dem Artikel

Wenn es um die Vermeidung von Druckgeschwüren geht, haben Pflegeheime gegenüber Krankenhäusern eindeutig die Nase vorn – das zeigt eine kürzlich veröffentlichte Studie des Ins­tituts für Pflegepädagogik und Pflegewissenschaft der Chari...

Dekubitus-Risikofaktoren sind unter anderem starkes Über- oder Untergewicht, Stoffwechselerkrankungen, Mangelernährung und Inkontinenz. Vom Einsatz der klassischen Risiko­skalen nach Schema F rät Jan Kottner ab. „Der Appell muss vielmehr lauten: Schaut eu...

Solche Mikrolagerungen sind grundsätzlich ohne technische Hilfsmittel möglich, Pflegepersonal oder pflegende Angehörige können sie vornehmen. Der Aufwand ist allerdings enorm. Alle paar Minuten wären kleinste Lage- und Positionsveränderungen nöt...

Kirsten Schiekiera
kma Pflege 06/2010 Seite: 020-021

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