Die Vorstände des Verbandes BALK sind innovationsfreudig und unternehmen in ihren traditionellen Konferenzen alle Anstrengungen, um Möglichkeiten zu schaffen, damit ihre Mitglieder unter den schwierigsten politischen und finanziellen Rahmenbedingungen auch künftig eine qualitativ hochwertige und effiziente pflegerische Versorgung der Bevölkerung sicherstellen können.
Daher fand in dieser Konferenz die Einrichtung der ersten deutschen Pflegekammer in Bayern eine ganz besondere Beachtung. Für die Pflege in Deutschland hat nun der lang vorbereitete Wandel, der hohe Herausforderungen an die Akteure stellt, begonnen. Vielfältige Angelegenheiten, die bei solch einer Gründung aufgeworfen werden, wie beispielsweise juristische und finanzielle Fragen, müssen rechtzeitig diskutiert und gelöst werden. Der Vorstand des Verbandes BALK wird seine dafür zuständige Amtskollegin Irene Hößl, die auch gleichzeitig Vorsitzende der BALK-Landesgruppe Bayern ist, bei all ihren Aktivitäten tatkräftig unterstützen.
Im ersten Schritt wurde das Bündnis für die Pflegekammer gegründet. Mit dem Bündnis sollen die wesentlichen Aufgaben, wie die Wahrnehmung der beruflichen Belange der Pflegenden, die Berufsaufsicht, die Förderung der Fort- und Weiterbildung, die Anlaufstelle für die Bürger und die Registrierung aller Berufsangehörigen zielorientiert umgesetzt werden.
Der PKMS wurde von BALK-Mitglied Dr. Markus Mai kritisch beleuchtet und von den Anwesenden in seiner gesamten Bandbreite diskutiert (siehe Artikel zu PKMS: Fluch oder Segen).
Der stellvertretende Vorsitzende Ludger Risse stellte die Ergebnisse einer Online-Befragung der Verbände BALK und VPU mit der Fragestellung „Das Förderprogramm Pflege, ein wirksames Mittel gegen den Stellenabbau in den Krankenhäusern?” vor. Die Auswertungen wurden in einer Broschüre zusammengefasst und können gebunden in der Geschäftsstelle angefordert werden; sie stehen aber auch zum Download auf unserer Homepage unter www.balkev.de zur Verfügung.








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