Der Konzern mit neun Krankenhäusern, ambulanter Reha und mehreren Pflegeheimen in der Hauptstadt engagiert sich für die Berufsvorbildung jugendlicher Migranten.
Beteiligt sind neben der Vivantes Netzwerk für Gesundheit GmbH die Deutsche Telekom, das Berliner Wohnungsunternehmen degewo und drei Neuköllner Schulen: Die Integrierten Sekundarschulen Liebig-Schule und Hermann-von-Helmholtz-Schule sowie die Gemeinschaftsschule Walter-Gropius.
"Ziel des innovativen Projektes ist es, ein enges Netzwerk zwischen Lehrern, Schülern und Unternehmensmitarbeitern zu knüpfen. Schülerinnen und Schüler werden von der siebten Klasse an Schritt für Schritt auf ihre berufliche Zukunft vorbereitet. Im Rahmen des Projektes sollen alle Beteiligten lernen, miteinander zu kooperieren und zu planen", erklärt Vivantes in einer Mitteilung.
Ulrich Söding, Leiter des Institutes für berufliche Bildung im Gesundheitswesen (IbBG) von Vivantes: "Als größtes Berliner Gesundheitsunternehmen werden wir auch in Zukunft viele Fachkräfte benötigen. Gleichzeitig haben immer mehr Schulabgänger Schwierigkeiten, die Ausbildungsanforderungen zu erfüllen. Dieser gesellschaftlichen Realität müssen wir uns stellen, und die Zukunftsakademie Gropiusstadt ist da ein guter Weg. Von diesem Projekt können alle Beteiligten profitieren."
Die Zukunftsakademie Gropiusstadt wird unter anderem vom Bezirk Neukölln und dem Berliner Senat unterstützt sowie durch das ESF-Bundesprogramm "Bildung, Wirtschaft, Arbeit im Quartier (BIWAQ)" gefördert. Das Quartiersmanagement Lipschitzallee und die Bürgerstiftung Neukölln sind ebenfalls als Partner beteiligt, die Projektsteuerung erfolgt durch telea GmbH.
09.02.2012 - Klinik-News
Vivantes
Klinikkonzern investiert in Vorbildung von Migranten
Joachim Bovelet, Vorsitzender der Geschäftsführung der Vivantes Klinika Berlin
Foto: Paracelsus-Kliniken
Der Berliner Klinikkonzern Vivantes fördert in berufliche Vorbildung von Jugendlichen. So will das Unternehmen den Nachwuchs an sich binden.

