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Patientensicherheit

Chirurgen-Training am virtuellen Patienten

Im neuen High-tech Labor des European Surgical Institute (ESI) trainieren Chirurgen jetzt weltweit einzigartig an zwölf hochmodernen Simulatoren.
Komplexe minimal-invasive Eingriffe (Schlüsselloch-Operationen) können an diesen "virtuellen Patienten" realitätsgetreu trainiert werden. Das Ziel: Verbesserung der Qualität bei höherer Sicherheit für den Patienten.

Erfahrene Chirurgen haben zusammen mit Ethicon Endo-Surgery (EES), Marktführer für minimal-invasive chirurgische Instrumente, das virtuelle Training am ESI entwickelt: eine innovative Schulung kombiniert mit hochwertigen Instrumenten. Alle Instrumente des Marktführers sind an den Simulatoren einsetzbar.

Training am virtuellen Patienten - kosteneffizient und realitätsnah
"Komplexe minimal-invasive Eingriffe erfordern viel Erfahrung und Training. In der Praxis kostet das Zeit und Geld. An den Simulatoren im ESI trainieren Chirurgen intensiv, kosteneffektiv und realitätsnah", sagt Prof. Dr. med. Wolf Otto Bechstein, Direktor der Johann Wolfgang von Goethe Universität in Frankfurt/Main. So bekommen Chirurgen zusätzlich zur Ausbildung im Operationssaal Routine für die bestmögliche Behandlung ihrer Patienten. Das kommt auch Krankenhäusern und dem Gesundheitssystem zugute.

Die Kolorektal-Chirurgie (Darm-Operation) ist besonders kompliziert. Der Darm bewegt sich und macht das Operationsfeld schwer berechenbar. Die neuen Simbionix-Simulatoren ermöglichen nun erstmals ein Training unter Berücksichtigung dieser Bewegungen. Die Programmierung der Computer mit echten Patientendaten ermöglicht zusätzlich die Vorbereitung auf individuelle, anatomische Unterschiede und eventuelle Komplikationen. Durch fühlbares Feedback lernt der Chirurg, wie echtes Gewebe reagiert. So kann er Schäden reduzieren.

"Schlüsselloch-Operationen" haben gegenüber der offenen Chirurgie eine Reihe von Vorteilen. Kürzere Schnitte verursachen weniger Schmerzen, die Wunden heilen schneller und hinterlassen kleinere Narben. Die Patienten können schneller wieder aufstehen und in ihren Alltag zurückkehren. Während des Eingriffs treten seltener Komplikationen auf; verkürzte Liegezeiten senken die Folgekosten.

E.B./G.M.

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