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Neues Fernstudium

Weiterbildung als Ausweg aus der Pflege-Notlage

Ein staatlich zugelassener Fernstudiengang zum Gesundheits- und Sozialreferenten zielt auf den zunehmenden Bildungsbedarf von Pflege-Profis und Schwestern, die entweder im Krankenhaus oder in ambulanten Pflegediensten arbeiten und deren
Berufsfeld sich zunehmend vertieft und erweitert,Sie sollen nicht nur pflegen, sondern müssen organisieren, koordinieren, rekrutieren, budgetieren, kontrollieren, Mitarbeiter betreuen, coachen und fördern – und sie bewältigen diese Aufgaben besser mit zusätzlichem Wissen. Aktuelle Medienberichte über kritikwürdige Zustände in deutschen Pflegeheimen und Kliniken haben die Weiterbildung unzureichend ausgebildeter Pflegekräfte und schlecht führender Pflegemanager wieder in den Mittelpunkt des gesell-schaftlichen und berufsständischen Interesses gerückt. Das Studium ist für Mitarbeiter(innen) in Kranken-häusern, Kliniken und Gesundheitszentren gedacht, aber auch in Reha- und Kurhäusern, Wohlfahrtsverbänden, freien Pflege- und Rettungsdiensten oder in Kinderheimen. Im Mittelpunkt des 16monatigen Selbststudiums stehen 16 Studienbriefe als Wissensspeicher.

Didaktisches Steuerungselement sind Begleitbriefe mit Studienaufgaben. Sie stellen eine Rehaklinik als Modellunternehmen dar, in dem komplexe betriebliche Abläufe gelöst werden müssen. Die zusätzliche Teilnahme an Präsenz-Seminaren mit Management-Themen ist Pflicht, denn sie fördern die Sozialkompetenz und dienen dem Erfahrungsaustausch. Als erster vermittelt dieser Studiengang auch die intensive Aneignung von Soft skills – in Teamführungund Teamarbeit, Kommunikation und sozialer Kompetenz, in Selbstmanagement oder auch Rhetorik und Körpersprache. Denn “Menschen, die Menschen helfen, können nicht wirklich erfolgreich sein, ohnediese weichen Faktoren zu beherrschen”, sagt Axel Schaper, Geschäftsführer des Veranstalters: der AFW Wirtschaftsakademie in Bad Harzburg (www.afwbadharzburg.de).

 

E.B./G.M.

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