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Trägerwechsel

Artemed Kliniken übernehmen Klinik von Maltesern

Die Artemed Kliniken GmbH mit Sitz in Tutzing übernimmt das Simmerather St. Brigida Krankenhaus zum 1. September 2010 von der Malteser St. Elisabeth gGmbH.
Das St. Brigida Krankenhaus werde als vollwertiges Haus der Grund- und Regelversorgung weitergeführt und seinen konfessionellen Charakter erhalten, so die Malteser Trägergesellschaft. Artemed werde alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Krankenhauses übernehmen, um auch weiterhin die gesundheitliche Versorgung in der Nordeifel sicherzustellen. Damit ist auch die Zeit der Unklarheit für die Menschen in der Nordeifel und für die Belegschaft beendet.

Nach dem die Verhandlungen zur Übergabe an die Städteregion gescheitert waren, haben Malteser und Artemed Gespräche aufgenommen, die innerhalb von vier Wochen zum vertraglichen Abschluss gebracht wurden.

Artemed plant, den kirchlichen Charakter des Krankenhauses soweit als möglich zu erhalten und hat sich auch zur Einhaltung der Bedingung des Erzbischofs verpflichtet. Die in Simmerath nach wie vor tätigen Schwestern der Cellitinnen behalten Wohnrecht und Gestellungsverträge.

"Wir sehen in der Wahrung der Identität des Krankenhauses vor Ort und der engen Zusammenarbeit mit den Mitarbeitern stets einen wesentlichen Bestandteil unserer Tätigkeit", betont Prof. Dr. Rainer Salfeld, Geschäftsführender Gesellschafter der Artemed Kliniken. Er - und Herr Dr. med. Ulrich Mauerer, Geschäftsführer der Artemed Kliniken - freuen sich auf die Herausforderung, das Krankenhaus mit allen Beteiligten gemeinsam weiterentwickeln zu können.

Zur Führung des Simmerather Krankenhauses hat die Artemed Kliniken GmbH die St. Brigida GmbH & Co. KG gegründet. Die unmittelbar am Krankenhaus gelegene Altenhilfeeinrichtung Seliger Gerhard verbleibt bei den Maltesern und wird eng mit dem neuen Krankenhausbetreiber zusammenarbeiten.

Malteser

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