Die Unikliniken in Dresden und Leipzig sehen Forschung und Lehre in Gefahr, meldet der Mitteldeutsche Rundfunk (MDR). Nach Informationen der Uniklinik Dresden soll der in diesem Jahr gestrichene Zuschuss in Höhe von 5,8 Millionen Euro für Mehraufwendungen für Forschung und Lehre in der klinischen Krankenversorgung weiterhin nicht gezahlt werden. Der kaufmännische Vorstand, Wilfried Winzer, erklärte gegenüber dem MDR, mit dem Geld sei bisher die Studentenbetreuung finanziert worden. Zudem plane die Landesregierung, den Investitionszuschuss von neun auf vier Millionen Euro pro Jahr zu kürzen.
Der Sprecher der Leipziger Klinik, Heiko Leske, erklärte dem Sender, Engpässe ließen sich kurzfristig zwar überbrücken. Blieben Gelder für Investition jedoch länger weg, drohe ein Substanzverlust. Die Leipziger Klinik erhält zwar in diesem Jahr wieder mehr Geld für Forschung und Lehre. Der Etat steigt auf 57 Millionen Euro. Im Gegenzug wurde allerdings die Förderung der Investitionen in Geräte und medizinische Ausstattung komplett gestrichen. Damit fehlen der Uniklinik 9,1 Millionen Euro. "Die unmittelbare Bedrohung ist erstmal weg", sagte Leske. Die Einrichtung habe schon vor der Entscheidung gestanden, ein Drittel der Studienplätze sowie Großforschungsprojekte zu streichen.

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MDR









