Ab 1. Januar 2010 wird die SRH Kliniken GmbH demnach 75 Prozent der Anteile halten, die Stadt bleibt mit 25 Prozent beteiligt. "Das Krankenhaus Oberdorf ergänzt unser Portfolio sinnvoll und stärkt unsere Stellung im Krankenhausmarkt", sagte SRH-Vorstandschef Klaus Hekking. Das Haus ist wirtschaftlich solide geführt, hat jedoch einen erheblichen Investitionsbedarf, der von der Stadt Oberndorf nicht finanziert werden kann. Das Unternehmen SRH kündigte an, 15 Millionen Euro in die 120-Betten Klinik zu investieren und alle 200 Arbeitsplätze zu erhalten.
Medizinisch ist unter anderem eine enge Kooperation mit dem Uniklinik Tübingen und dem SRH Klinikum Karlsbad-Langensteinbach geplant. Mit der Übernahme verfügt die SRH über acht Kliniken mit 2.880 Betten, einem Umsatz von 430 Millionen Euro und 5.600 Mitarbeitern. Die SRH Kliniken sind damit der siebtgrößte Krankenhausträger in Deutschland.

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ots









