Stellenstreichungen seien vor allem für Pfleger und andere nichtärztliche Mitarbeiter geplant, berichtete die “Frankfurter Allgemeine Zeitung” (Montagausgabe) unter Berufung auf eine bisher unveröffentlichte Studie des Deutschen Krankenhausinstituts. Auch im ärztlichen Bereich solle gespart werden. Knapp ein Drittel der 800 befragten Häuser hätten angeben, frei werdende Arztstellen nicht mehr sofort besetzen zu wollen. Damit reagieren die Krankenhäuser dem Blatt zufolge auf eine zunehmend gespannte wirtschaftliche Lage. Drei von zehn Kliniken hätten in diesem Jahr einen Verlust ausgewiesen, nur noch knapp 40 Prozent erwarteten einen Überschuss. Als Grund für die Misere würden steigende Personalkosten, Steuererhöhungen und eine unzureichende Vergütung der Kassen genannt. “Die vorhandenen Disparitäten in der wirtschaftlichen Lage werden sich aus Sicht der Krankenhäuser weiter verschärfen”, stellt das Institut dem Bericht zufolge fest. “Mit einem Preisspielraum von nahe Null droht das Jahr 2008 für die Krankenhäuser zum Schicksalsjahr zu werden”, sagte der Präsident der Deutschen Krankenhausgesellschaft, Rudolf Kösters, der Zeitung.

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