Die Hamburger Morgenpost hatte am Samstag, 16.2. berichtet, dass die Augenklinik des UKE für 20 Millionen Euro zum Verkauf stehe. Nun befürchtet die Hamburger SPD, dass das UKE demnächst insgesamt privatisiert wird. Der Verkauf der Augenklinik sollte angeblich noch vor der Hamburger Bürgerschaftswahl über die Bühne gehen, doch anscheinend hat Bürgermeister Olé von Beust die Entscheidung wegen der bevorstehenden Wahl erst einmal verschoben.
Am 1. März solle eine Informationsveranstaltung für die Mitarbeiter der Augenklinik geben, an der laut einer Presseerklärung des UKE auch Vertreter privater Krankenhausbetreiber teilnehmen werden. In der Presseerklärung des UKE wird argumentiert, dass sich die Augenmedizin in einem erheblichen Wandel befinde und inzwischen einem aggressiven Wettbewerb ausgesetzt ist. "Ähnlich wie die Optiker vor 20 Jahren stehe heute die Augenmedizin vor einer Filialisierung à la Fielmann", so die Hamburger Morgenpost.

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