ASKLEPIOS hat seine Anträge auf Ministererlaubnis und auf eine Einstweilige Verfügung gegen den Verkauf der Klinik an HELIOS zurückgezogen. Die abschließende Klärung der künftigen Trägerschaft des Krankenhauses Mariahilf hängt nun nur noch von der kartellrechtlichen Entscheidung ab.
"Wir begrüßen die jetzt bevorstehende Klärung der Trägerschaft des Krankenhauses Mariahilf", sagte Dr. Bernard gr. Broermann, Alleingesellschafter der ASKLEPIOS Kliniken: "Abhängig von der kartellrechtlichen Entscheidung kann nun zeitnah eine Lösung gefunden werden."
Eckpunkte für eine bevorstehende Einigung zwischen den beiden Unternehmen seien die Befriedung der Situation um die Zukunft des Krankenhauses, die langfristige Sicherung der Arbeitsplätze und der Krankenversorgung am Standort Harburg.
Das Bundeskartellamt hatte im Mai 2007 den Verkauf des Krankenhauses Mariahilf an ASKLEPIOS untersagt. Die Kongregation der Barmherzigen Schwestern vom hl. Vinzenz von Paul hatte die Klinik daraufhin an die Helios Kliniken GmbH verkauft. Dagegen hatte ASKLEPIOS beim Landgericht Hildesheim eine Einstweilige Verfügung erwirkt. Gleichzeitig hatte ASKLEPIOS gegen die Entscheidung des Bundeskartellamtes Rechtsmittel eingelegt.

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