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Zentrum für Traumaforschung in Ulm

Baden-Württemberg gibt drei Millionen Anschubfinanzierung

Mit drei Millionen Euro unterstützt das Forschungsministerium von Baden-Württemberg den Aufbau eines Zentrums für Traumaforschung an der Universität Ulm.
Foto: Uni Ulm

Forschungsgebäude N27 an der Universität Ulm

"Die Traumaforschung in Ulm gilt national und international als herausragend", betonte Forschungsministerin Theresia Bauer (Grüne). "Diese Kompetenz wollen wir stärken - um die Behandlungsmöglichkeiten für körperlich und seelisch durch Unfall oder Gewalteinwirkung verletzte Menschen gezielt zu verbessern." Mit der Anschubfinanzierung sollen über die kommenden sechs Jahre zwei Arbeitsgruppen in Ulm aufgebaut werden - eine für Klinische und Experimentelle Trauma-Immunologie sowie eine für die Trauma- und Akut-Kinder- und Jugendpsychiatrie.

Unter einem Trauma versteht man eine körperliche oder seelische Verletzung. Etwa 8,7 Millionen Menschen - jeder zehnte Bürger - erleiden nach Angaben des Ministeriums jährlich bei einem Unfall ein Trauma. Der Aufwand zur Behandlung und Rehabilitation beläuft sich Schätzungen zufolge auf rund 40 Milliarden Euro pro Jahr.

dpa