Die Daten sollten zunächst anonym, ohne Namensnennung des Arztes, dokumentiert und veröffentlicht werden, sagte Zöller der "Hannoverschen Allgemeinen Zeitung" (Montag). "Wir brauchen eine neue Fehlerkultur." Die Einführung eines öffentlich zugänglichen Melderegisters müsse im Patientenrechtegesetz verankert werden, das im nächsten Jahr in Kraft treten soll, betonte der Gesundheitspolitiker.
Der Ende 2009 ernannte Patientenbeauftragte will sich außerdem dafür einsetzen, dass Kassenpatienten für jede Arztbehandlung eine Rechnung ausgestellt bekommen. "Seit der Honorarreform ist dies ohne bürokratischen Aufwand umsetzbar", sagte Zöller. Allerdings müsse man Patienten davor schützen, dass privat abgerechnet werde und sie damit auf einem Teil der Kosten sitzenblieben.

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Ärtzliche Behandlungsfehler
Patientenbeauftragter fordert bundesweites Melderegister
Ein bundesweites Melderegister für ärztliche Behandlungsfehler fordert der Patientenbeauftragte der Bundesregierung, Wolfgang Zöller (CSU).
dpa
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