Schätzung

Tarif-Einigung kostet Unikliniken 57 Millionen

Die Einigung im Tarifstreit für das nichtärztliche Personal wird für die Unikliniken in Baden-Württemberg teuer.
Man könne für die vier Kliniken in Ulm, Tübingen, Heidelberg und Freiburg von zusätzlichen Kosten von insgesamt 57 Millionen Euro für die nächsten zwei Jahre ausgehen. "Diese Summe ist nicht gedeckt", sagte eine Sprecherin der Uniklinik Heidelberg. Gewerkschaft und Arbeitgeber hatten sich am Montag auf eine Entgelterhöhung für insgesamt 25.000 Mitarbeiter geeinigt. Der Tarifabschluss sieht unter anderem einen Sockelbetrag von 40 Euro sowie eine Erhöhung der Entgelte um 2 Prozent rückwirkend zum 1. April vor.

Eine weitere Erhöhung um 2,8 Prozent folgt zum 1. August 2013. Die Laufzeit des Tarifabschlusses wurde auf zwei Jahre bis zum 31. März 2014 vereinbart. Zudem legten die Parteien für alle Auszubildenden Übernahmeregelungen fest. Ärzte fallen als Landesbeschäftigte unter die Tarifbestimmungen des Landes.

dpa