Seit Anfang des Jahres ist jede Station des Unternehmens dazu verpflichtet, die häufigsten 17 infektionsrelevanten Erreger zu erfassen, wie MRSA und Escherichia coli. Das bedeutet: Sie dokumentieren im Intranet, ob und wann einer der fraglichen 17 Keime aufgetreten ist. Jeden Tag wertet eine Hygienefachschwester dafür sämtliche Laborwerte einer Station auf nosokomiale und mitgebrachte multi- und panresistente Erreger aus. So lässt sich sehr genau feststellen, wann genau sich ein betroffener Patient wo infiziert hat.
"Es besteht reges Interesse"
In der zweiten Hälfte dieses Jahres wird Helios die Daten auch im Internet veröffentlichen. Bei den Patienten bestehe ein reges Interesse an dieser Form der Transparenz, sagt Ralf Kuhlen, Helios Geschäftsführer Medizin. Immer häufiger erhielten sie Anrufe von Patienten, die wissen wollten, wie verbreitet etwa MRSA in einer bestimmten Abteilung sei.
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