Rösler sollte nicht gegen die Ärzte, sondern für eine gute Gesundheitspolitik streiten, sagte Seehofer der "Bild"-Zeitung (Montag). Er selbst kämpfe für das, was in der Koalition vereinbart worden sei. Dazu gehörten Sparmaßnahmen, auch bei den Ärzten. "Aber wir können nicht in rechtsgültige Verträge zwischen Krankenkassen und Hausärzten eingreifen", sagte Seehofer.
Wegen des Vorhabens der schwarz-gelben Koalition, Honorarzuwächse der Hausärzte im nächsten Jahr zu begrenzen, hatte der Hausärzteverband für die kommenden Wochen in ganz Deutschland Protestaktionen wie Praxisschließungen angekündigt. Rösler forderte die Ärzte auf, ihre Proteste nicht auf dem Rücken der Patienten auszutragen.
Seehofer kritisierte auch FDP-Justizministerin Sabine Leutheusser- Schnarrenberger. Ihre Vorschläge zur nachträglichen Sicherungsverwahrung gewährleisteten noch nicht ausreichend den Schutz der Bevölkerung vor gefährlichen Verbrechern, sagte Bayerns Regierungschef der Zeitung. Die CSU wolle, dass die Sicherungsverwahrung auch nachträglich durch einen Richter angeordnet werden könne. Die Justizministerin müsse nachbessern.
Nach den Plänen Leutheusser-Schnarrenbergers soll die nachträgliche Sicherungsverwahrung, die weit nach einem Urteil verhängt wird, abgeschafft werden. Bei der Sicherungsverwahrung bleiben Täter, die als besonders gefährlich gelten, auch nach dem Absitzen ihrer Haft eingesperrt.

» Jetzt abonnieren
» Newsletter-Archiv
Termine
- 28.02.2012
Fachspezifische DRG-Kodierung: Onkologie inkl. Onkochirurgie/ Mammachirurgie
Berlin - 29.02.2012
Gesundheitspolitischer Jahresauftakt 2012
Berlin - 22.03.2012
Reimbursement-Strategien und value-based pricing
Berlin - 22.03.2012
Vom Kodierworkflow zum MDK-Management
Berlin - 28.03.2012
7. Kongress für Gesundheitsnetzwerker
Berlin
19.07.2010
Gesundheitspolitik
CSU-Chef Seehofer kritisiert FDP-Minister
Der CSU-Vorsitzende Horst Seehofer (CSU) kritisierte den Umgang von Bundesgesundheitsminister Philipp Rösler (FDP) mit den Hausärzten.
dpa
ANZEIGE
VISIT

frohberg, medien in der medizin ist eine 100%ige Tochter der Thieme Verlagsgruppe und einer der führenden medizinischen Medienanbieter in Deutschland. Als spezialisierter Dienstleister für Kliniken und Krankenhäuser ist frohberg seit Jahrzehnten erfolgreich in der Medienbeschaffung tätig.
Wir bieten unseren Kunden Bündelung und Transparenz von Medienbeschaffung, Print und Online bis zu individuellen Intranet- und Fulfillmentkonzepten, die die Prozess-abläufe bis zum Arbeitsplatz des Nutzers vorausdenken.
Über 370 Kliniken und Krankenhäuser nutzen unsere Kompetenz. Wir sind die Spezialisten für die Beschaffung und Verwaltung von Fachinformationen in sämtlichen Medienformaten.
Buchempfehlung

Schriftenreihe Gesundheitswirtschaft und Management
Band 1: Gesundheitswirtschaft in Deutschland
Beispiele über alle wichtigen Bereiche des Gesundheitswesens in Deutschland zur GesundheitswirtschaftISBN 978-3-9812646-0-9, DIN A5 Buch mit Hardcover (928 Seiten)
Erscheinung: Januar 2009 mehr...









