Illumina hatte am Donnerstag die Ausgabe neuer Aktien angekündigt. Der Schritt komme zwar nicht unerwartet, sei jedoch eine Enttäuschung, teilte Roche in der Nacht auf Freitag mit. Roche zeigte sich insbesondere enttäuscht über den Umstand, dass der Illumina-Verwaltungsrat nicht bereit gewesen sei, in Übernahmeverhandlungen einzutreten. Das Angebot der Basler beinhalte eine "erhebliche" Prämie, betont der Pharmakonzern. Roche zeigt sich zuversichtlich, dass die Aktionäre von Illumina den Wert der Offerte erkennen werden. Roche bietet 44,50 US-Dollar in bar pro Aktie oder insgesamt rund 5,7 Milliarden Dollar (4,3 Mrd. Euro) auf einer voll verwässerten Basis.
Die Illumina-Aktionäre erhalten als Dividende für jeden Anteil ein Kaufrecht für eine Vorzugsaktie. Sollte ein Bieter eine Beteiligung an Illumina von 15 Prozent oder mehr bilden, können die Aktionäre ihre Bezugsrechte ausüben. Der Verwaltungsrat des US-Konzerns habe gewährleisten wollen, dass die Aktionäre im Zusammenhang mit der Übernahmeofferte eine "faire Behandlung und Schutz" erhielten und dass sie jedes Angebot gründlich und ohne "unangemessenen Druck" prüfen könnten, hatte Illumina am Donnerstag mitgeteilt. In ihrer Verteidigung wird Illlumina von den Investmentbanken Goldman Sachs und BoA Merrill Lynch beraten.

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Roche
Übernahmeschlacht geht weiter
Der Pharmakonzern Roche hat nach dem Abwehrversuch des US-Gentechnik-Spezialisten Illumina gegen die feindliche Übernahmeofferte der Schweizer sein Angebot wiederholt.
dpa
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