Die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) bietet gegen das im Volksmund Zappelphilipp genannte ADHS-Syndrom nun ein neues Konzept, das an diesem Donnerstag in Berlin vorgestellt werden soll. Die Ärzte setzen nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur dpa darauf, dass verstärkt eine Behandlung ohne Medikamente versucht wird. Den Krankenkassen soll dazu ein neuer Vertrag angeboten werden.
Durchschnittlich sitze in jedem Klassenzimmer mindestens ein erkranktes Kind, so die KBV. Betroffene hätten oft Probleme, ruhig sitzen zu bleiben oder die für Schularbeiten notwendige Ausdauer aufzubringen. Eltern sollen verstärkt Beratungsangebote erhalten und an speziellen Trainingsangeboten teilnehmen können. Die Krankheit betreffe alle soziale Schichten.

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