Der Konzern war erst kürzlich wegen Tierversuchen ins Visier militanter Tierschützer geraten. Doch den Primaten droht kein Unheil, im Gegenteil: Er sei überglücklich, dass eine Basler Lösung für die Unterbringung der Affen gefunden wurde, sagte Zoo-Direktor Olivier Pagan am Mittwoch.
Die Affen könnten so auch im Exil in Familienverbänden zusammenbleiben und vom vertrauten Zoo-Personal betreut werden. In einem der zahlreichen Novartis-Gebäude in Basel - der genaue Ort wird nicht genannt - mietet der Zoo ein ganzes Stockwerk an.
Hintergrund des "Affen-Umzugs" sind Bauarbeiten am Affenhaus im ältesten Schweizer Zoo. Es wird bis 2012 für rund 28 Millionen Franken (19 Mio Euro) erweitert und saniert. Die Zoo-Verantwortlichen wollen den Primaten im Exil mit noch mehr Beschäftigungsmöglichkeiten und Spielen Abwechslung verschaffen. Die sieben Orang Utans des Zoos haben ihre Umzug schon hinter sich: Sie wurden Mitte Dezember nach Gelsenkirchen (Nordrhein-Westfalen) transportiert, wo sie für zwei Jahre eine neue Heimat gefunden haben.

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Novartis
Basels Affen ziehen zum Pharmakonzern
Gorillas und Schimpansen aus dem Basler Zoo werden beim Novartis-Konzern vorübergehend Asyl finden.
dpa









