Fäuste flogen und eine Scheibe ging zu Bruch, wie die römische Tageszeitung "La Repubblica" am Sonntag berichtete. Die hochschwangere Patientin musste anderthalb Stunden auf die Entbindung warten - mit schlimmen Folgen.
Wegen einer lebensgefährlichen Blutung wurde der 30-Jährigen nach der Geburt die Gebärmutter entfernt. Der neugeborene Junge, ihr erstes Kind, lag nach einem doppelten Herzstillstand am Sonntag noch auf der Intensivstation des Krankenhauses in Messina. Der Junge werde vermutlich bleibende Schäden davontragen, hieß es.
Die Staatsanwaltschaft der Hafenstadt leitete Ermittlungen ein, um festzustellen, ob die Prügelei der Frauenärzte letztlich die Probleme bei der Geburt verschärft haben könnte. Das Krankenhaus bedauerte den Vorfall, stritt aber jede Verantwortung für die Komplikationen ab. Die streitsüchtigen Ärzte wurden vom Dienst suspendiert.

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