IGEL

Oft fehlt der Vertrag

Rund sechs Prozent ihres Einkommens erwirtschaften deutsche Kassenärzte mittlerweile mit "Individuellen Gesundheits-Leistungen" (IGEL). Der Patient muss sie aus eigener Tasche bezahlen.
Auf jährlich 1,5 Milliarden Euro beziffert das Wissenschaftliche Institut der AOK den Markt. Vor allem Augenärzte, Gynäkologen, Urologen und Orthopäden seien auf dem Feld aktiv, berichtet die "Apotheken Umschau". Die Liste der Extra-Leistungen umfasst inzwischen mehrere hundert Positionen - viele gelten als nicht gerade seriös. Ein schriftlicher Vertrag ist Pflicht. Eine Umfrage der AOK im Jahr 2010 ergab, dass er nicht einmal in der Hälfte aller Fälle bestand.

Apotheken Umschau