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„Focus”:

Contergan-Stiftung bekommt mehr Geld vom Bund

Die Contergan-Stiftung für Opfer der Arzneimittel- Katastrophe soll mehr Geld vom Bund bekommen. Die große Koalition habe sich darauf verständigt, die Geldzahlungen des Bundes im Vergleich zum Vorjahr zu verdoppeln, berichtet das Magazin ”Focus”. Die Mehrkosten würden sich auf etwa 15 Millionen Euro belaufen.
Für die Contergan-Opfer gab es nach diesem Bericht bisher Kapitalentschädigungen oder Renten von höchstens 545 Euro monatlich. Die Contergan-Stiftung kommt Menschen zu Hilfe, die immer noch an den Folgen des Arzneimittel-Skandals leiden. Nach der Einnahme des Schlafmittels Contergan hatten Ende der 50er und Anfang der 60er Jahre mehrere tausend Frauen missgebildete Kinder zur Welt gebracht. Die öffentlich-rechtliche Stiftung wurde 1972 gemeinsam vom Bund und der Herstellerfirma Grünenthal gegründet.


dpa

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