Zwischen 1996 und 2008 wuchs die Beschäftigtenzahl jährlich um durchschnittlich 3,7 Prozent auf 1,12 Millionen, berichtet die "Frankfurter Rundschau" (Montag). Sie beruft sich auf eine Studie des Wifor-Instituts der TU Darmstadt. "Die Branche stellt durchschnittlich sechs Mal mehr Erwerbstätige ein als die Gesamtwirtschaft", sagte Studienautor Dennis Ostwald der Zeitung.
Seit April 1995 haben Pflegebedürftige, die zuhause leben, Anspruch auf Leistungen aus der Pflegeversicherung. Für Pflegebedürftige in Heimen gibt es diese Leistungen seit Juli 1996. Die damit verbundenen Zahlungen sorgten auch für den Aufbau von zusätzlichen Pflegediensten und -einrichtungen.
Das Wifor-Institut zog für seine Berechnungen aber nicht nur die Alten- und die Krankenpflege heran. Eingerechnet wurden zum Beispiel auch Heime für werdende Mütter, Einrichtungen zur Eingliederung und Pflege Behinderter und Wohnheime für Behinderte.

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Pflegebranche ist Job-Motor
Seit Einführung der Pflegeversicherung ist die Zahl der Beschäftigten im Pflegebereich um 50 Prozent gestiegen.
dpa
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