Damit kann die Pflegereform nun wie geplant zum 1.7.2008 in Kraft treten. Mit ihr verbunden sind längst überfällige Leistungsverbesserungen für pflegebedürftige Menschen insbesondere für Demenzkranke. Zu begrüßen sei zudem, dass es nun den Ländern überlassen werden soll, bei Bedarf Pflegestützpunkte aufzubauen. Thomas Ballast, Vorstandsvorsitzender des VdAK/AEV, appellierte an die Länder, gemeinsam mit den Kassen Bestandsaufnahmen über die Beratungsangebote für Pflegebedürftige zu machen. Zudem sollten die Ergebnisse aus den Modellversuchen in den Ländern zu den Pflegestützpunkten abgewartet werden, bevor neue Strukturen aufgebaut werden. Insgesamt sollen in jedem Bundesland Modellprojekte zu Pflegestützpunkten entstehen. Die Ersatzkassen sind an vielen Orten Mitgestalter dieser Modellprojekte. "Aus diesen Modellprojekten müssen wir lernen. Auf der Grundlage der Ergebnisse müssen dann Entscheidungen zum Bedarf und der Struktur von Pflegestützpunkten getroffen werden", so Ballast. Wichtig sei es, dass eine vernetzte, integrierte und integrierende Versorgungsstruktur für die Pflegebedürftigen und ihre Angehörigen entsteht. Auf die bewährten Strukturen und Angebote durch die Kassen müsse dabei zurückgegriffen werden.

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Pflegereform
Ergebnisse der Modellversuche in den Ländern abwarten
Die Ersatzkassenverbände VdAK/AEV begrüßen grundsätzlich den Kompromiss der Koalitionspartner zur geplanten Pflegereform.
E.B./G.M.
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