"Es muss die Frage erlaubt sein, ob die immensen Kosten, die zum Beispiel durch übermäßigen Esskonsum entstehen, dauerhaft aus dem solidarischen System beglichen werden können", sagte der Chef der Jungen Gruppe in der Unionsfraktion der "Bild"-Zeitung. "Ich halte es für sinnvoll, dass bewusst ungesund lebende Menschen eine eigene Verantwortung auch in finanzieller Hinsicht tragen."
Der Gesundheitsökonom Jürgen Wasem forderte in der Zeitung höhere Steuern für gesundheitsschädliche Konsumgüter. Als Beispiele nannte er Alkohol, Schokolade oder Risikosportgeräte wie Drachenflieger. Die Mehreinnahmen sollten teileweise ins Gesundheitssystem fließen.
Höhere Krankenkassenbeiträge für ungesund lebende Menschen oder für Sportler mit Risikosportarten sind in den vergangenen Jahren wiederholt gefordert worden. Allerdings fand sich für derartige Vorstöße nie eine Mehrheit.

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