Hauptgrund waren die deutlich geringeren Kosten für die Integration der Biotechnologie-Tochter Genentech, wie Roche am Donnerstag in Basel mitteilte.
Der Konzern profitierte insbesondere von der Nachfrage nach Krebsmedikamenten und steigerte den Umsatz um drei Prozent auf 24,6 Milliarden Franken. Davon entfielen auf die Pharmasparte 19,4 Milliarden Franken. Pharma wuchs lediglich um ein Prozent, was einerseits an Währungsparitäten lag. Andererseits sanken die Verkäufe des Grippemittel Tamiflu. Nach 3,2 Milliarden Franken Umsatz mit Tamiflu im Jahr 2009 werden im laufenden Jahr nur noch Erlöse von einer Milliarde Franken erwartet.
Konzernchef Severin Schwan bekräftigte die Prognose: "Wir sind damit weiterhin auf Kurs, unsere Ziele für 2010 zu erreichen." Roche geht von einem Umsatzplus im mittleren einstelligen Bereich aus - allerdings sind in diesem Ausblick die Tamiflu-Rückgänge herausgerechnet.

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dpa









