Die Offerte liege bei 22,50 Euro in bar für jede Rhön-Aktie oder insgesamt 3,1 Milliarden Euro, wie das Unternehmen am Freitag mitteilte. Das Angebot soll bis zum 27. Juni laufen. Durch die Übernahme wollen die Bad Homburger den größten privaten Krankenhauskonzern Deutschlands mit einem Umsatz von rund sechs Milliarden Euro schmieden. Fresenius hatte am 4. Mai die Unterlagen bei der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) zur Prüfung eingereicht. Vor einer Woche hatte sich das Unternehmen dann mit einer Kapitalerhöhung bereits rund ein Drittel der angebotenen Summe gesichert. Ein Abschluss der Transaktion wird nach früheren Aussagen im dritten Quartal 2012 angestrebt. Die Kartellbehörden müssen der Übernahme noch zustimmen.
Fresenius will Rhön mit den Häusern seiner Tochter Helios zusammenführen. Helios ist bereits nach der Übernahme der Damp-Gruppe in Schleswig-Holstein der größte private Klinikbetreiber in Deutschland.
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