
Foto: Universitätsmedizin Mannheim, Archiv
Alfred Dänzer, Präsident der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG)
Koalition entzieht Kliniken bereits 3,6 Milliarden Euro
Bis zum Ende der Legislaturperiode entziehe die Koalition durch ihre Beschlüsse den Krankenhäusern bereits 3,6 Milliarden Euro. "Noch keine Koalition hat die Krankenhäuser so massiv belastet", so Dänzer. "Völlig inakzeptabel" sei der von der Koalition erwogene Verzicht auf Zuzahlung der Patienten von täglich 10 Euro bei stationärer Behandlung, wenn diese ihrer Krankenkasse die Wahl des Krankenhauses überließen. Damit stünden 800 Millionen Euro an Einnahmen zur Disposition.
Dänzer kritisiert "Treibjagd" des Spibu
Die Krankenhäuser erwarten von der Bundesregierung nach Dänzers Worten, sich stärker schützend vor die Krankenhäuser zu stellen und dabei zu helfen, die "Treibjagd" des GKV-Spitzenverbandes gegen die Krankenhäuser zu beenden. Dessen Behauptungen, Kliniken rechneten gezielt falsch ab, zahlten Prämien für Einweisungen oder operierten Patienten aus Vergütungsgründen ohne medizinische Notwendigkeit, nannte er "Teil einer unverantwortlichen Kampagne".










