Transplantation

Chefarzt soll Bestechungsgeld kassiert haben

Die Staatsanwaltschaft Braunschweig ermittelt gegen einen früheren Chefarzt der Göttinger Universitätsmedizin wegen des Verdachts der Bestechlichkeit.
Der 45-Jährige soll Geld von einem ausländischen Patienten dafür angenommen haben, dass diesem in Göttingen bevorzugt eine Spenderleber implantiert wurde. Ermittelt werde auch gegen den Patienten und zwei Mitarbeiter einer Firma in Nordrhein-Westfalen, die medizinische Dienste vermittelt haben sollen, sagte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft. Das "Göttinger Tageblatt" hatte berichtet, die Universitätsmedizin habe sich nach Bekanntwerden der Vorwürfe "in gegenseitigem Einvernehmen" von dem Arzt getrennt.

dpa