Vorstoss aus Bayern

Staatsregierung bekämpft Landarztmangel mit neuem Förderprogramm

Die bayrische Staatsregierung will den drohenden Mangel von Ärzten auf dem Lande mit direkten Subventionen und Stipendien für Nachwuchsmediziner bekämpfen.
Die Gründung oder Übernahme von Hausarztpraxen in unterversorgten Gebieten soll mit 60.000 Euro unterstützt werden, teilte die Staatskanzlei am Mittwoch nach der Kabinettssitzung mit. Voraussetzung ist unter anderem, dass sich der Hausarzt in einem Ort mit höchstens 25 000 Einwohnern niederlässt und dort mindestens fünf Jahre als hausärztlicher Vertragsarzt tätig ist.

dpa