Hoppe kritisierte am Mittwoch im rbb-Inforadio das Vorhaben der Organisation Dignitate, einem Ableger des Schweizer Vereins Dignitas, Menschen bei der Selbsttötung zu helfen: “Töten gehört nicht zum Handwerk des Arztes und der Ärztin, und Beihilfe auch nicht, das ist seit Hippokrates so.” Da stehe schon: “Ich werde niemand ein tödliches Gift geben.” Das würde das Vertrauen in den Arztberuf stark erschüttern. Hoppe sagte zu einem gesetzlichen Verbot gewerbsmäßiger Sterbehilfe, man könne nicht dulden, wenn Geld fließe “und das Ganze zum Geschäft wird”.
Im Zuge der Diskussion verlangte die Deutsche Hospiz-Stiftung von der Bundesregierung, mehr Geld für die Behandlung von Todkranken auszugeben. Stiftungs-Chef Eugen Brysch sagte NDR Info, es müssten mehr Menschen unmittelbar vor dem Tod behandelt und betreut werden, um ihnen die Schmerzen zu nehmen. So werde Dignitate die wirtschaftliche Grundlage entzogen.
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Hoppe
Bundesärztekammer und Hospizstiftung gegen Sterbehilfe
Der Präsident der Bundesärztekammer, Jörg- Dietrich Hoppe, hat ein gesetzliches Verbot aktiver Sterbehilfe gefordert.
dpa









