Fraktionschef Georg Schmid betonte am Dienstag, der Schutz der Gesundheit habe Vorrang. Das Nichtraucherschutzgesetz werde von allen drei Parteien im Landtag getragen. Ausnahmeregelungen führten zu keiner Lösung. Vom 1. Januar an soll das Rauchen in öffentlichen Gebäuden, Wirtshäusern und Bierzelten im Freistaat fast ausnahmslos verboten sein.
Schmid rechnet mit Gegenstimmen auch aus den Reihen der CSU. Der von den wütenden Wirten als «Mörder der bayerischen Dorfgastronomie» attackierte Fraktionschef forderte die Gastronomen auf, ihren Ton zu mäßigen. In zwei Jahren werde es ohnehin eine Evaluation des Gesetzes geben. Hintergrund der scharfen Kritik ist, dass in anderen Teilen Deutschlands das Rauchverbot in Gaststätten wesentlich weniger scharf gehandhabt wird als in Bayern: In Baden-Württemberg und anderen Ländern ist das Rauchen in Nebenräumen weiter erlaubt. In Bayern hingegen soll es nur ganz wenige Ausnahmen geben - etwa für Schauspieler auf der Bühne.

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Rigoros
CSU will gegen Widerstand scharfes Rauchverbot verabschieden
Gegen den heftigen Widerstand vieler bayerischer Wirte will die CSU-Mehrheit im Landtag heute Mittwoch eines der bundesweit schärfsten Rauchverbote verabschieden.
dpa









