Vor der Bundestagsdebatte über die Reform sagte Schmidt am Freitag im RBB-Inforadio, Pflegestützpunkte sollten Anlaufstellen für Pflegebedürftige und Angehörige sein, in denen sie Informationen und Beratung unter einem Dach finden können. “Da sitzen die Vertreter der Pflege- und der Krankenkassen, die entscheiden können.”
Die CDU-Gesundheitspolitiker Annette Widmann-Mauz und Willy Zylajew hatten die Pläne zur Einrichtung von bundesweit etwa 4000 Pflegestützpunkten abgelehnt und einem Medienbericht zufolge Beratungsschecks vorgeschlagen. Beide warnen vor Doppelstrukturen und hohen Kosten. Der Bundestag berät heute (Freitag) in erster Lesung über die Pflegereform. Diese soll zum 1. Juli 2008 in Kraft treten.
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