Gegenwehr

Ulla Schmidt fordert Kassen zu Kostenbremse auf

Das Bundesgesundheitsministerium hat Spekulationen über höhere Kassenbeiträge zurückgewiesen und die Krankenversicherungen zur Begrenzung von Kostensteigerungen aufgefordert.
“Die Manager der Krankenkassen werden im Regelfall gut bis sehr gut bezahlt”, sagte der Sprecher von Ministerin Ulla Schmidt (SPD), Klaus Vater, am Dienstag der Deutschen Presse-Agentur dpa in Berlin. “Da ist im Gegenzug erstklassige Arbeit zu erwarten.” Sie hätten die gesetzlichen Möglichkeiten für Kostenbremsen, sagte er in Anspielung unter anderem auf mögliche Rabattverträge.

Wer missachte, dass über den Beitragssatz im Gesundheitsfonds erst im Herbst entschieden wird, zerstöre das Vertrauen der Versicherten. Barmer-Chef Johannes Vöcking hatte einen Satz von 15,5 Prozent als plausibel bezeichnet. Vater versicherte, dass der Fonds zum 1. Januar 2009 komme. Der Beitragssatz richte sich danach, was 2009 für eine gute medizinische Versorgung gebraucht werde, wie sich die Wirtschaft entwickele, ob es mehr Beitragszahler gebe und wie hoch deren Verdienste sind. “Da würde ein Mindestlohn schon hilfreich sein.”

dpa

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