In einem offenen Brief an den bayerischen Ministerpräsidenten Günther Beckstein greift der Vorsitzende der bayerischen Ärzte, Wolfgang Hoppenthaller, die bisherige Sozialgebung an, die die Vertragsärzte dazu zwinge, die Patientenversorgung zu "jeglichen von den Kassen diktierten Konditionen duchzuführen". Hoppenthaller fordert den Ministerpräsidenten auf, im Bundestag eine Gesetzesänderung zu initiieren. Nach seinen Worten zementieren die bisherigen Regelungen "die Versklavung und Erpressung eines angeblich freien Berufsstandes". Hoppenthaller stellt in seinem Brief an den Ministerpräsidenten auch die Frage: "Ist die Staatsregierung der Auffassung, dass die Hausärzte Bayerns auch die Versicherten der Kassen behandeln müssen, die nicht einmal mehr ein kostendeckendes Honorar anbieten - Notfälle selbstverständlich ausgenommen." Hoppenthaller will auch wissen, ob Hausärzte ihre Patienten zu einem Kassenwechsel aufrufen dürfen.

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