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Regio-Kliniken Pinneberg

Ein Fass ohne Boden

Die Regio-Kliniken entwickeln sich für den Kreis Pinneberg zu einem Fass ohne Boden.
Das bereichten die "Uetersener Nachrichten". Die Forderungen aus dem Kommunalen Schadensausgleich (KSA) dürften sich mittlerweile auf mehrere Millionen Euro belaufen, berichtet das Blatt, die genaue Höhe ist aber unklar. Insider schätzten die Forderungen auf sieben bis acht Millionen Euro.

Der Landrat will sich am 5. Juli mit dem Hauptgeschäftsführer der Regio-Kliniken, Otto Melchert, treffen, um mit der Sana Kliniken AG gemeinsam an einer Lösung zu arbeiten. Wie diese Lösung aussehen könnte, ist aber völlig unklar. Die Sana-Kliniken als Mehrheitsgesellschafter bei Regio dürfte nur wenig Interesse an einer Änderung des Vertrages haben. Dazu schreiben die "Uetersener Nachrichten":

"Die Übernahme der Nachhaftung war laut Schreiben der Kreisverwaltung für die Sana-Kliniken schon im vergangenen Jahr nicht verhandelbar. Und sie war den Kreispolitikern auch vor Vertragsabschluss bekannt. Allerdings nicht der Höhe nach. Zumindest Ex-Landrat Wolfgang Grimme dürfte jedoch über die Größenordnung der Nachhaftung spätestens ab dem 21. Juli Kenntnis gehabt haben."

Uetersener Nachrichten

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