Zehn Jahre zuvor seien es knapp drei Milliarden Euro gewesen, Anfang der 90er knapp zwei Milliarden, teilte der Spitzenverband der gesetzlichen Krankenversicherung am Dienstag bei der Vorstellung des Präventionsberichts 2009 in Berlin mit.
So gaben die gesetzlichen Kassen 2008 rund 1,76 Milliarden Euro für Impfungen aus, rund 800 Millionen für Krebs-Früherkennung, 430 Millionen für weitere medizinische Vorsorge und 370 Millionen für die Früherkennung von Zahnerkrankungen bei Kindern und Jugendlichen.
Der Verband trat dem Vorwurf entgegen, die Vorsorgeprogramme richteten sich vor allem an vergleichsweise gut verdienende Versicherte. In zunehmendem Maße zählten Kinder, Ältere, Migranten und Arbeitslose zu den Zielgruppen, sagte Vorstandsmitglied Klaus- Dieter Voß. Angebote in Kindertagesstätten, Schulen und Gemeinden an Versicherte, die von sich aus weniger häufig zur Vorsorge zum Arzt gingen, würden ausgeweitet. Voß forderte die Koalition auf, Prävention zu stärken, die Kosten aber nicht allein bei den Kassen abzuladen.
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Prävention
Fünf Milliarden Euro von den Kassen für Vorsorge
Die Ausgaben der gesetzlichen Krankenkassen für Gesundheitsvorsorge und Verhütung von Krankheitsverschlimmerungen sind auf die Rekordsumme von rund fünf Milliarden Euro gestiegen.
dpa









