Dies teilte Johnson & Johnson am Dienstag nach Börsenschluss in den USA mit. Im April hatte bereits die EU-Kommission ihre Zustimmung zu der Übernahme gegeben. Die Zusage des US-Konzerns, sein Trauma-Geschäft in Europa zu verkaufen, hatte die Wettbewerbsbedenken der Europäer zerstreut. Johnson & Johnson hatte im April vergangenen Jahres die Übernahme von Synthes angekündigt. Der Kauf, den sich der US-Konzern rund 21 Milliarden US-Dollar kosten lassen will, ist der größte in der Firmengeschichte von Johnson & Johnson. Mit Hilfe von Synthes kann das US-Unternehmen seinen Anteil auf dem Orthopädie-Markt deutlich ausbauen. Synthes ist spezialisiert auf Implantate und chirurgisches Zubehör. Um die Vorbehalte der Wettbewerbshüter auszuräumen hatte Johnson & Johnson den Verkauf eines Teils seiner Tochter DePuy eingeleitet.
Für das Geschäftsjahr 2012 erwartet Johnson & Johnson von der Übernahme einen Beitrag zum bereinigten Gewinn von 0,03 bis 0,05 Dollar je Aktie. Zuvor war das Unternehmen dagegen von einer Belastung von 0,22 Dollar je Aktie ausgegangen.
Termine
- 10.06.2013
Sicherstellung einer effizienten und innovativen medizinischen Versorgung
Zürich, SCHWEIZ - 12.06.2013
Prüfung der Betriebssicherheit elektrischer Geräte inkl. Pflegebetten
Berlin - 12.06.2013
Pflegeklassifikationssysteme
Berlin - 05.07.2013
Medizin & Management
München - 09.07.2013
Erfolgsstrategien für die Krankenhäuser der Zukunft
Nürnberg
13.06.2012
Übernahme
Johnson & Johnson erhält US-Freigabe für Synthes-Kauf
Der US-Konsumgüter- und Medizintechnikkonzern Johnson & Johnson hat von der amerikanischen Handelsaufsicht FTC (Federal Trade Commission) die Freigabe für die milliardenschwere Übernahme des Schweizer Medizintechnikunternehmens Synthes erhalten.
dpa











