Damit werde “nicht Erfolg belohnt, sondern Misserfolg bezahlt”, sagte er der “Süddeutschen Zeitung” (Montag). Hierbei handele es sich um Exzesse. “Manager dürfen die Bodenhaftung nicht verlieren”, unterstrich Löscher, der wegen seiner Bezüge selbst in die Kritik geraten war. Der Siemens-Chef rechtfertigte die bei seinem Wechsel vom US- Pharmakonzern Merck zu Siemens gezahlte Summe von acht Millionen Euro. Er habe keinen einzigen Euro Antrittsgeld bekommen. “Ich hatte Ansprüche im Rahmen meines Vertrags bei Merck, die Siemens abgelöst hat und die nun auf einem Sonderkonto bis zu meiner Pensionierung festliegen. Für dieses Geld habe ich gearbeitet”, sagte Löscher. “Wie könnte jemand von mir erwarten, dass ich fast über Nacht zu einer neuen Firma wechsele, wenn die mit meinen Ansprüchen beim alten Arbeitgeber nichts zu tun haben will?”

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Löscher
Siemens-Chef Löscher kritisiert überhöhte Manager-Bezüge
In der Debatte über Manager-Bezüge hat der Siemens-Vorstandsvorsitzende Peter Löscher hohe Antrittsgelder und Abfindungen ohne Gegenleistung kritisiert.
dpa
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