"In der Optimierung der Arbeitsabläufe einer Klinik liegt unsere Chance", sagte Reinhardt der Finanz-Nachrichtenagentur dpa-AFX am Donnerstagabend in Erlangen. Die Frage werde künftig nicht mehr lauten, was die Anschaffung eines einzelnen Apparates, sondern was die Behandlung einer Krankheit koste. Und da könnten Krankenhäuser und Ärzte mit aufeinander abgestimmten Produkten von Siemens unterm Strich sparen.
Reinhardt verwies darauf, dass Siemens Lösungen für alle Stadien vorhalte: von der Vorsorge und Früherkennung über die Diagnose und Therapie bis zur Nachversorgung. Bindeglied zwischen allen diesen Bereichen ist für ihn die Informationstechnik, wo Siemens führend sei, so Reinhardt.
Jüngst hatten die USA die Ausgaben im Gesundheitssystem gedeckelt - vor allem bei bildgebenden Verfahren wie dem Röntgen, wo Siemens neben General Electric und Philips zu den großen Apparateherstellern zählt. Die Neuregelung hatte Befürchtungen ausgelöst, auch Siemens würde Einbußen davontragen. Dies stünde im krassen Gegensatz zu den erst Ende vergangenen Jahres angehobenen Renditezielen für die Siemens-Medizintechnik von 14 bis 17 Prozent.

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dpa
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