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Asklepios digitalisiert Prozesse und Angebote

Asklepios als Akteur einer Plattformökonomie

Im internationalen Vergleich hat Deutschland bei der Digitalisierung seines Gesundheitswesens erheblichen Nachholbedarf: Eine aktuelle Studie der Bertelsmann Stiftung (2018) verortet Deutschland in Sachen Digitalisierung auf dem vorletzten Platz von 17 untersuchten EU-Ländern. Eine entschlossene Digitalisierung bietet nach einer Studie der Unternehmensberatung McKinsey (2018) dem deutschen Gesundheitssystem in dieser angespannten Situation ein Nutzenpotential von 34 Milliarden Euro.

Das Wachstum von Asklepios entlang der Wertschöpfungskette wird sowohl organisch als auch über Zukäufe digitaler Dienstleistungsangebote und Softwarelösungen getrieben. Im Zusammenhang mit der Digitalisierung des Unternehmens will Asklepios auch die Zusammenarbeit mit relevanten Akteuren des Gesundheitswesens intensivieren.

Dazu zählen Ärzte, wissenschaftliche Einrichtungen und Start-ups. Eine wichtige Rolle in dieser vertieften Kooperation spielt für Asklepios die gemeinsame Entwicklung eigener Dienstleistungen und Produkte, wie beispielsweise Softwarelösungen zur Vor- und Nachsorge in bestimmten Fachdisziplinen. Das Unternehmen sieht sich perspektivisch als zentraler Akteur einer neuen Plattformökonomie im Gesundheitswesen.  

Hohe Investitionen sichern Wettbewerbsvorteile

Schon in den vergangenen Geschäftsjahren erzielte Asklepios wichtige Digitalisierungsfortschritte: Seit 2018 nutzt Asklepios die Terminvereinbarungs-Software samedi, die bereits im vergangenen Jahr in rund 40 Häusern eingeführt und kontinuierlich in allen stationären und ambulanten Bereichen ausgerollt wird. Auch eine digitale Plattform zur Steuerung des Entlassmanagements wurde bereits im vergangenen Jahr in allen Kliniken eingeführt. Parallel wurde diese zu einer offenen Plattform für alle Akteure am Markt ausgebaut.

Sie wird im laufenden Geschäftsjahr unter dem Namen „Care-Bridge“ auch anderen Klinikbetreibern angeboten werden. Weiterhin geplant für das Geschäftsjahr 2019 ist die Einführung von telemedizinischen Angeboten für niedergelassene und klinische Ärzte. Zudem beginnt Asklepios in diesem Jahr mit der Neuaufstellung der ambulanten medizinischen Versorgung, um so der zunehmenden Ambulantisierung im Klinikwesen noch gezielter Rechnung zu tragen.

Hohe Investitionen sichern zukünftige Wettbewerbsvorteile „Wir werden bis 2024 über eine Milliarde Euro in unser Kliniknetz investieren. Nahezu eine halbe Milliarde Euro entfallen davon direkt oder indirekt auf Digitalisierung. Allein im Geschäftsjahr 2018 haben wir rund 80 Millionen Euro in IT und neue digitale Geschäftsfelder investiert“, ergänzt Hafid Rifi, CFO des Asklepios Konzerns.

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