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kma im Interview

Mit welchen IT-Sicherheitsrisiken müssen Kliniken in Zukunft rechnen?

Eine vorausschauende Investition in die IT macht Rechen­zentrum und Netzwerk zukunftsfähig – damit sind Krankenhäuser auch für künftige Bedrohungen gewappnet und erfüllen die Anforderungen in Sachen Datenschutz und KRITIS.

Ein Blick in die Zukunft: Was denken Sie, wie digital werden Krankenhäuser in etwa fünf Jahren sein?

Ich schätze, dass Krankenhäuser in etwa fünf bis sieben Jahren weitgehend papierlos arbeiten werden. Das medizinische Personal nutzt die elektronischen Patientenakte dann umfassend und kann die benötigten Daten schnell und digital mit unterschiedlichen Geräten abrufen – gerade im Notfall ist das von immenser Bedeutung. Medizinische Proben werden automatisch gekennzeichnet und nachverfolgt, was schnellere Diagnosen ermöglicht. Roboter kommen in unterschiedlichsten Bereichen zum Einsatz und auch künstliche Intelligenz wird bereits eine Rolle spielen.  

Ein weiteres wichtiges Thema, das große Chancen in sich birgt, ist der Bereich Homecare. Ich glaube daran, dass ein Patient­ in naher Zukunft von Zuhause aus mit dem behandelnden Arzt sprechen kann. Dies könnte zum Beispiel morgens vor dem Spiegel über ein integriertes Display geschehen. Der Fingerabdruck am Spiegel misst und meldet Hautveränderungen, gleichzeitig werden die Vitalparameter des Patienten übermittelt. Dies alles wirkt sich positiv auf die Qualität der Gesundheitsversorgung aus.

Dem medizinischen Personal bleibt mehr Zeit für Gespräche und Fürsorge und der Mensch rückt wieder ins Zentrum der Gesundheitsversorgung. Meine Vision ist es, dass Technologie einen wichtigen Beitrag dazu leisten wird, uns ein gesundes und aktives Leben bis ins hohe Alter zu ermöglichen.

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