Bovelet hatte vergangene Woche überraschend angekündigt, seinen bis 2017 laufenden Vertrag nicht erfüllen zu wollen. Wie die "Berliner Morgenpost" berichtet, hat Bovelet in einem Brief an den Aufsichtsratschef des Klinikkonzerns, Hartmann Kleiner, angeboten, seine Arbeit schon Ende Mai zu beenden, der Vertrag solle aber bis zum Jahr 2014 weiterlaufen. Im Gegenzug könne er als Berater für das Unternehmen tätig werden. Er bitte um "wohlwollende Prüfung", so die Zeitung, heißt es in dem Schreiben. Sein Vertrag läuft noch bis 2017.
Kleiner und der Berliner Finanzsenator Ulrich Nußbaum lehnen dies nach Information der "Berliner Morgenpost" jedoch ab und schlugen ihrerseits das Vertragsende für den 28. Februar vor – ohne umfangreiche Abfindungszahlungen. Vivantes-Chef Bovelet verdient rund 450.000 Euro im Jahr.


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