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OP-System

Da Vinci Operationsroboter geht im Asklepios Klinikum Harburg an den Start

Verfahren auch für Kassenpatienten zuzahlungsfrei

Diese Abteilung gehört zum Asklepios Tumorzentrum Hamburg, an dem rund 200 Ärzte verschiedener Fachrichtungen der sieben Hamburger Asklepios Kliniken interdisziplinär zusammenarbeiten, um die individuell beste Therapie für die Patienten in Tumorkonferenzen abzusprechen und vor Ort umzusetzen.

Während viele andere Kliniken, die mit da Vinci Robotern arbeiten, hohe Zuzahlungen von Patienten verlangen oder die Methode nur Privatpatienten anbieten, sind da Vinci-Behandlungen in den Asklepios Kliniken in Altona und Harburg auch für Kassenpatienten zuzahlungsfrei. „Wir wollen nicht, dass dieses hervorragende Operationssystem eine Behandlung nur für Besserverdienende wird, daher sind wir froh, die da Vinci-Eingriffe bislang – anders als Mitbewerber – ohne Zuzahlung anbieten zu können“, sagt Prof. Dr. Herborn.  

Unterstützung für den Operateur: Das da Vinci System

Der Begriff „robotergestützt“ ist missverständlich, denn der Roboter operiert nicht selbst, er assistiert dem Operateur bei endoskopischen Eingriffen. Seine vier Arme lassen sich auf engstem Raum in mehr Richtungen und sensibler bewegen als jede menschliche Hand. Aber sie alle werden von dem Chirurgen gesteuert, der an einer Konsole sitzt und den Operationsbereich bis zu 10fach vergrößert und in 3-D sieht. Daher erhöht der da Vinci Roboter die Präzision eines ohnehin schon sehr guten Chirurgen, er wird aber niemals aus einem schlechten Operateur oder einem Laien einen guten Chirurgen machen.

Von einem erfahrenden Fachmann gesteuert, wie in Altona und jetzt in Harburg, werden bei dem minimalinvasiven Eingriff Nerven und Gefäße besser geschützt, große Narben vermieden – und kommt es insgesamt zu weniger Blutverlust. Insgesamt leiden die Patienten im Anschluss weniger an Schmerzen, erholen sich nach dem Eingriff schneller und haben eine deutlich verkürzte Krankenhausverweildauer.  

Das da Vinci System Zentrum Hamburg: Vielfältiges Behandlungsspektrum für Krebspatienten

Im da Vinci Zentrum Hamburg sind die Angebote für roboterassistierte Operationen in Norddeutschland gebündelt. Mit dem Ausbau des da Vinci Zentrums Hamburg am Standort Harburg profitieren Patienten jetzt nördlich und südlich der Elbe bei anspruchsvollen Operationen von den Vorteilen des da Vinci Systems. Seit 2017 steht das modernste System da Vinci Xi in der Asklepios Klinik Altona, seit Kurzem verfügt auch das Asklepios Klinikum Harburg über ein baugleiches System.

Die minimalinvasiven – und damit für den Patienten besonders schonenden – Hightech-Operationen werden ausschließlich von ausgewiesenen Spezialisten durchgeführt. Urologische Operationen, insbesondere die schonende Entfernung von Prostatakarzinomen, die organerhaltenden Nierentumor-Operationen, die komplette Entfernung der Harnblase bei Tumoren und auch rekonstruktive Eingriffe, wie Harnleiter- und Nierenbeckenplastiken, zählen zu den häufigsten urologischen Operationen im da Vinci Zentrum Hamburg.

Auch für Patienten mit Krebserkrankungen des Magen-Darm-Traktes ist die innovative OP-Technik des da Vinci Systems attraktiv: Sie kann sogar bei hochkomplizierten Eingriffen, wie Speiseröhren-, Magen- und Darmkrebsoperationen, eingesetzt werden.

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