Nachdem bisher nur die Abrechnungen über eine radiologische Behandlungsmethode untersucht wurden, werden die Ermittlungen jetzt auch auf die Aufzeichnungen über andere Untersuchungen in der Radiologie ausgeweitet. Seien die Ermittler bislang nur bei Angiographien dem Verdacht nachgegangen, dass sie falsch abgerechnet wurden, würden sie nun auch bei Untersuchungen mit Magnetresonanztomographen, Computertomographen sowie Sonographien den Vorwurf des Abrechnungsbetrugs erheben.
Der Sprecher der Berliner Staatsanwaltschaft, Martin Steltner, sagte der rbb-Welle Radio Berlin, man rechne mittlerweile mit einem Schaden von mehr als einer Million Euro. Im Juni waren an Standorten der Berliner DRK-Kliniken ein groß angelegter Abrechnungsbetrug bekannt geworden. Zwei DRK-Geschäftsführer und ein Chefarzt wurden verhaftet.


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