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EU-Verbundprojekte

Mehr als zehn Millionen Euro für die Berliner Universitätsmedizin

Diese Verfahren bergen jedoch erhebliche Risiken und lassen sich nicht auf das Einschleusen von anderen Biomolekülen übertragen. Ziel des Projekts ENDOSCAPE ist es daher, eine neue Technologie zu entwickeln, mit der nicht nur Gene, sondern auch andere therapeutische Biomoleküle ohne Virus-Fähren und effizient in Zielzellen eingeschleust werden können. In dem Verbundvorhaben unter Leitung von Prof. Dr. Hendrik Fuchs vom Institut für Laboratoriumsmedizin, Klinische Chemie und Pathobiochemie der Charité möchten die Forscherteams dafür auf pflanzliche Naturstoffe, sogenannte Glycoside, zurückgreifen.

Außerdem soll eine Plattformtechnologie für die Gentherapie entwickelt werden, die nicht auf die Behandlung eines bestimmten Krankheitsbildes beschränkt ist. So könnten beispielsweise defekte Gene ersetzt oder repariert werden – oder Tumorzellen ließen sich durch Einschleusen spezieller Gene gezielt zerstören. Für das ENDOSCAPE-Projekt gehen von den 6,8 Millionen Euro Gesamtfördersumme ab dem 1. Januar 2019 für vier Jahre knapp 1,4 Millionen Euro an die Charité.

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